Mit diesem Ziegenkäse-Vollkorn-Burger mit Feigensenf veröffentliche ich eine ganz besonders leckere Hamburger-Variante. Überhaupt bin ich ein großer Hamburger-Fan, weil das Gericht so vielseitig ist: unterschiedliche Buns, Beläge, Saucen… die Möglichkeiten sind unendlich! Und deswegen findet ihr mittlerweile auch schon eine ganz beachtliche Auswahl an Hamburger-Varianten in meinem Burger-Spezial auf meinem Blog. Aber zurück zu diesem Goldstück von Burger. Lest nun, wie ihr den Burger zubereitet und – ganz wichtig – wie er schmeckt und warum er so lecker ist!

Burger ist nicht gleich Burger

Und deswegen liebe ich Hamburger so. Es gibt tausende Varianten und ich werde nicht müde, neue Kombinationen auszuprobieren. Und eine dieser Varianten ist der Ziegenkäse-Vollkorn-Burger mit Feigensenf, für den ihr folgende Zutaten braucht:

350 g Rindergehacktes
4 Scheiben Frühstücksbacon
Ziegenfrischkäse
roten Feigensenf
1 Zwiebel
2 Vollkorn Buns
etwas Rucola
Pfeffer und Salz

Nur so wenig Zutaten? Das klingt gut, meistens sind das die besten Rezepte. Dieses Mal greife ich auf fertige Buns zurück, die ich im Supermarkt entdeckt habe. Erfahrungsgemäß sind die industriellen Vollkorn-Buns deutlich besser als die gekauften hellen Buns, die ich wann immer möglich selbst backen würde. Für die Vollkorn-Buns fehlt mir noch ein Rezept, daran muss ich noch arbeiten (Memo an mich 🙂 ).

Zurück zum Burger. An die Brötchen können wir einen Haken machen. Als nächstes kommt das Gehackte, welches ich nur mit Salz und etwas Pfeffer würze und mit der Hamburger-Presse zu Patties von circa 160 – 175 g forme.

Tipp 1: Wenn das Rindergehackte ohne Ei zu Patties verarbeitet wird, ist es sehr wichtig, das Fleisch in der Burger-Presse gleichmäßig zu verstreichen und anzudrücken. Nur so werden die Patties auch am Rand stabil.

Tipp 2: Drückt eine Delle in die Mitte der Patties, dann wölben sie sich nicht beim Grillen.

Fehlt noch der Salat, den ich wasche und sorgfältig abtrockne. Die Zwiebel schneide ich in grobe Ringe und dann bin ich bereit zum Grillen.

Patties von der Plancha

Auf der vorgeheizten Plancha schmore ich die Zwiebeln an und grille den Bacon sowie die Burger-Patties. Im Vergleich zu den auf dem Grillrost gegrillten Patties sind die Burger-Patties von der Plancha saftiger und besitzen nahezu das gleiche Branding. Insofern bin ich dazu übergegangen, die Burger-Patties von der Plancha zu machen. Außerdem lassen sich so auch einfacher die Schmorzwiebeln parallel dazu zubereiten.

Im letzten Schritt wärme ich auf dem Warmhalterost die Brötchen an und röste sie dann noch kurz direkt auf Plancha an. Dann steht alles bereit, um den ultimativen Ziegenkäse-Vollkorn-Burger zu bauen! Und so geht’s:

  1. Ober- und Unterteil des Vollkorn-Buns mit Feigensenf und Ziegenkäse bestreichen.
  2. Dann das Burger-Patty auflegen.
  3. Es folgen Schmorzwiebeln und Bacon sowie Rucola.
  4. Zuklappen und genießen!

Burger-Liebe 2.0

Junge, Junge. Beim ersten Bissen in den Ziegenkäse-Vollkorn-Burger mit Feigensenf bin ich schwer begeistert. Diese Geschmackskombination von intensivem Ziegenfrischkäse mit dem überaus leckeren roten Feigensenf ist für sich schon ein Blogbeitrag wert, aber das dann noch in Kombination mit einem leckeren Rindfleisch-Patty? Der Hammer.

Der Ziegenkäse-Vollkorn-Burger mit Feigensenf ist schön saftig, aber auf eine Art und Weise, wo einem beim ersten Bissen nicht alles runtertropft. Das gibt Bonuspunkte nicht nur beim Geschmack, sondern auch beim Handling. Aber der Geschmack ist das Wichtigste, und hier kann der Burger voll überzeugen: ein kräftiges Rindfleisch-Aroma, mit leckerem Ziegenfrischkäse und Feigensenf, abgerundet durch Schmorzwiebeln mit intensivem Rucola-Geschmack – das ist schon ziemlich, ziemlich gut. Damit hat sich der Ziegenkäse-Vollkorn-Burger mit Feigensenf einen Platz in meinen Top 3 Burgern erkämpft, zusammen mit dem Bavaria-Burger und dem Apfel-Cheese-Burger. Yummy, da bekomme ich direkt wieder Hunger!

Alternativen? Vegetarisch!

Das Grundrezept des Ziegenkäse-Vollkorn-Burger mit Feigensenf lässt sich sehr gut variieren. Da wir ja nun noch zwei Buns übrig hatten, haben wir den Burger am nächsten Tag mit gegrillter Paprika und Aubergine gegessen. Das war auch sehr lecker.

Ebenso kann man mit dem Bun experimentieren, dadurch entsteht ebenfalls ein sehr großer Geschmacksunterschied. Also, probiert fleißig aus und berichtet mal, was euch am besten geschmeckt hat!

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