Apfel-Cheeseburger NahaufnahmeHeute grille ich eine ganz verrückte Hamburger-Kombination – den Apfel-Cheeseburger! Dieser Burger ist kein gewöhnlicher Hamburger und wird hoffentlich meine Burger-Special-Kategorie auf arne-grillt.de bereichern. Der Burger selbst ist einfach zuzubereiten, denn er benötigt keine aufwändigen Zutaten. Apropos Zutaten. Hier sind sie für zwei Apfel-Cheeseburger:

Für das Burgerfleisch
300 g Schweinegehacktes
1 Ei
etwas Semmelbrösel
2 Scheiben Gouda
1 Apfel
Pfeffer
Salz

Für den Burgerbelag
2 Scheiben Schinken  
1 rote Zwiebel

Für das Burgerdressing
125 ml Joghurt, 3,5% Fett
150 g Magerquark
½ Bund frische Petersilie
Pfeffer
Salz
2 Spritzer Zitronensaft

2 runde, helle Weizenbrötchen

Burger-Patties zu grillen ist eine Paradedisziplin der Plancha. Also entferne ich das Grillrost, drehe den oberen Trichter meines Outdoorchef Ascona 570G in die Vulkanposition und lege die Plancha auf. Dann zünde ich den Grill und heize die Plancha mindestens fünfzehn Minuten vor. Dabei beäuge ich kritisch die Wetterlage, denn die Wolken sehen bedrohlich dunkel aus. Hoffentlich geht es gut und es bleibt trocken!

Während ich mich in der Küche um das Gehackte kümmere, fängt es an zu schütten. So ein Mist! Nun muss ich leider das Grillen draußen abbrechen und auf den Herd ausweichen. Schade, aber es ist leider nicht zu ändern.

Zurück zum Gehackten. Ich gebe das Ei zum Gehackten und würze es mit Pfeffer und Salz. Außerdem schäle ich den Apfel und schneide eine Hälfte in kleine Würfel, die ich dann ebenfalls zum Gehackten gebe. Auch etwas Zwiebel kommt mit in die Hackfleisch-Mischung. Als nächstes vermenge ich alle Zutaten und gebe so viel Semmelbrösel dazu, bis eine homogene und gut formbare Masse entstanden ist.

Schweinegehacktes mit Apfel und Zwiebel

In einer Pfanne heize ich nun etwas Sonnenblumenöl vor. Währenddessen verrühe ich den Quark und den Joghurt. Die Petersilie wasche, trockne und hacke ich klein und gebe sie zum Quark-Joghurt-Gemisch. Das Burger-Dressing schmecke ich nun noch mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft ab, fertig.

Joghurt-Quark-Burgerdressing mit Petersilie

Das Öl in der Pfanne ist nun heiß genug. Mit meinem Lieblingswerkzeug, der Burgerpresse, forme ich zwei Patties und gebe sie in die heiße Pfanne. Da meine Apfelstückchen doch recht grob sind, wie sich gerade herausstellt, leidet die Stabilität des Patties und etwas Masse bleibt in der Burgerpresse kleben. Für das nächste Mal nehme ich mir daher vor, die Apfelstückchen etwas kleiner zu schneiden.

Je nach Dicke der Patties muss das Burgerfleisch circa 3-4 Minuten von jeder Seite braten. Während dieser Zeit kann ich dann die restlichen Zutaten des Burgers zubereiten, die ebenfalls angebraten werden müssen. Dazu nehme ich mir eine zweite Pfanne und schmore nun die rote Zwiebel, die ich in dünne Ringe geschnitten habe sowie den Schinken an. Auch die zweite Apfelhälfte schneide ich in dünne Scheibe und brate sie an. Nach dem Wenden der Patties lege ich außerdem noch den Gouda auf beide Patties, schließlich ist es ja ein Apfel-Cheeseburger!

Sobald die Patties als auch der Schinken, die Zwiebel und der Apfel fertig gebraten sind, nehme ich alles aus der Pfanne und röste noch schnell die Brötchenhälften an.

Dann kann das Bauen meines Cheese-Burgers mit Apfel losgehen. Dazu verteile ich auf beide Brötchenhälften mein Burgerdressing. Wer will, kann auch noch ein Salatblatt einer deftigen Salatsorte dazu legen. Dann kommt mein Burger-Patty, der Schinken und eine Lage geschmorter Zwiebel und Apfelscheiben, dann ist es geschafft.

Belegter Apfel-CheeseburgerUnd so schaut mein Apfel-Cheeseburger aus! Aber ob er auch schmeckt?

Apfel-Cheeseburger auf Teller

Der erste Bissen… Ich bin sehr gespannt, ob mein Apfel-Cheeseburger auch wirklich das Potential dazu hat, mein neues Highlight im Burger-Special zu werden. Aber es zeigt sich, dass die Sorge völlig unbegründet ist – der Geschmack ist überragend!

Vor allem der Apfel macht den Burgergeschmack so außergewöhnlich. Er bringt eine süße Geschmacksnote mit etwas Fruchtsäure, dazu passt das Burgerdressing mit Petersilie und Zitronensaft perfekt. Ketchup oder gar BBQ-Sauce auf diesem Apfel-Cheeseburger sind ein absolutes No-Go!

Die Burger-typisch deftige Note kommt durch die geschmorten roten Zwiebeln und dem gebratenen Schinken. Da ich statt den klassischen Hamburger-Buns normale Weizenbrötchen verwendet habe, hebt sich das Geschmackserlebnis noch etwas weiter vom klassischen Burger ab, da der Zuckergehalt geringer und der Biss etwas fester ist.

Ich bin sowieso kein Freund von Supermarkt Hamburger-Buns, die weich, labrig und süß schmecken. Entweder  backe ich die Buns selbst (mein Lieblingsrezept findet ihr hier), oder aber ich kaufe vernünftige Brötchen vom Bäcker – das schmeckt mir sehr viel besser!

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