Black Burger mit Zwiebel-Chutney

Beim wöchentlichen Einkauf bin ich über schwarze Hamburger-Brötchen gestolpert und mir war sofort klar, dass ich diese Buns ausprobieren muss – warum nicht als Black Burger mit selbstgemachtem Zwiebel-Chutney? Apropos Buns: normalerweise backe ich meine Buns selbst (das Rezept für die weltbesten Hamburger Buns findet ihr hier), aber extra Sepia (Tintenfischtinte) zum Färben der Brötchen zu besorgen, ging mir dann doch zu weit. Also teste ich mal die kommerziellen schwarzen Hamburgerbrötchen. Und um den Burger etwas aufzupeppen, gibt es dazu selbstgekochtes Zwiebel-Chutney. Das ist einfach zu machen und überaus lecker, so viel kann ich an dieser Stelle schon verraten. Hier einmal die Zutaten für sechs Burger im Überblick:

900 g Rindergehacktes (150 g pro Patty)
6 Black Burger Buns
Salat (Lollo Rosso)
Avocado
Burger-Sauce
Bacon
Zwiebel-Chutney
Cheddar

Zubereitung des Black Burgers mit Zwiebel-Chutney

Am meisten Arbeit macht das Vorkochen des Zwiebel-Chutneys. Die Zubereitung des Chutneys ist zwar nicht kompliziert, aber die Zwiebeln müssen geschält und gewürfelt werden, angedünstet und schließlich einreduziert werden. Das ist schon etwas Arbeit, deswegen würde ich beim nächsten Mal gleich die vierfache – ach was, sechsfache! – Menge machen und mir in Gläser abfüllen. Das Rezept für das Zwiebel-Chutney findet ihr hier.

Ansonsten stehen hier die üblichen Vorbereitungen für die Hamburger an: der Salat muss gewaschen und abgetrocknet werden, die Avocado geschnitten, die Patties in Form gebracht werden (natürlich mit meinem Lieblingswerkzeug, der Hamburgerpresse) und so weiter. Ich knete ein Ei auf circa 900 g Gehacktes mit etwas Paniermehl ein, wodurch der Patty formstabiler wird. Während dieser Arbeiten heizt der Grill draußen vor. Und wenn alles bereit ist, können die Patties auf den Grill 🙂

Ordentlich Feuer auf dem Grill für leckere Burger Patties

Die Patties sind schnell fertig, denn sie brauchen nur wenige Minuten Grillzeit von jeder Seite, damit sie innen noch etwas rosa sind. Es empfiehlt sich, nach dem Drehen der Patties auch schon die Buns mit den Schnittflächen auf den Grill zu legen und anzurösten (in einer zweiten Hitzezone, die weniger heiß ist). Damit die Schnittflächen etwas krosser werden, bestreiche ich die Hälften mit etwas Margarine. Wer mag, kann die Patties noch mit Cheddar oder einem anderen Käse zum Überbacken belegen.

Ich persönlich mag es am liebsten, wenn die Burger Patties noch innen rosa sind. Das geht natürlich nur bei hochwertigem und frischem Hackfleisch vom Rind.

Und so schmecken die Black Burger mit Zwiebel-Chutney

Die Black Burger mit Zwiebel-Chutney sind sehr, sehr lecker. Allen voran aufgrund des überaus köstlichen Zwiebel-Chutneys, wodurch sich der Burger wohltuend von anderen Burger-Kreationen abgehebt. Das Chutney bringt eine herzhaft-süß-saure Geschmacksnote ein, die auf dem Burger richtig gut zur Geltung kommt.

Die Kehrseite des Chutneys ist jedoch, dass die Avocado nicht mehr ausreichend zur Geltung kommt, da sie zu wenig Eigengeschmack hat. Insofern braucht es nicht unbedingt die Avocado auf dem Burger, wenn ihr ein kräftiges Chutney als Burgersauce nutzt.

Das Hackfleisch kann neben dem Chutney auch sehr überzeugen, ist es innen noch zart rosa, saftig und sehr geschmacksintensiv. Die Burger Buns finde ich – ehrlich gesagt – okay. Ich bin da vielleicht von meinen selbstgebackenen Buns etwas verwöhnt, aber im Wesentlichen sind es nur schwarz gefärbte Brötchen. Geschmacklich konnte ich keinen Unterschied zu hellen industriell gebackenen Brötchen feststellen.

Insofern lautet mein Fazit: Die Burger waren super, aber ich würde auf die Avocado in der Kombination mit dem Chutney verzichten. Und natürlich auf die selbstgebackenen Buns umsteigen – yummy 🙂

Black Burger mit Zwiebel-Chutney, Wedges und Salat

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