Mmmh, guten Appetit!

Hey, es ist Dezember! Etwa ein Grund, nicht mehr zu grillen? Nicht für mich, auch im Winter lasse ich mich nicht unterkriegen und freue mich auch diesmal wieder auf das Grillen!

Heute gibt es ein Menü aus meiner Outdoorchef Gourmet-Pfanne, die war schon einige Zeit nicht mehr im Einsatz. Leberkäse soll es geben, dazu leckere Bratkartoffeln und geschmorter Butternut-Kürbis. Die Bratkartoffeln standen für mein Menü sehr schnell fest, denn ich habe einen tollen Adventskalender geschenkt bekommen, der jeden Tag eine neue Gewürzmischung von Ankerkraut für mich parat hält. Und heute gab es das Bratkartoffel-Gewürz, das ich unbedingt ausprobieren wollte! Und das braucht ihr für dieses Menü:

6 mittelgroße vorgekochte Kartoffeln
1 Zwiebel
250 g Butternut Kürbis
Leberkäse in Scheiben
Bratkartoffel-Gewürz von Ankerkraut

Wie es sich für Bratkartoffeln gehört, werden die vorgekochten Kartoffeln in Scheiben geschnitten. Nicht zu dünn, dann zerbrechen sie, aber auch nicht zu dick. Gleiches gilt für den rohen Butternut-Kürbis. Während ich die Zutaten klein schneide, ist draußen auf dem Grill bereits die Outdoorchef Gourmet-Pfanne mit etwas Sonnenblumenöl in der Aufwärmphase.

Bei der Pfanne muss man während des Vorheizen etwas vorsichtiger mit der Hitze sein. Wenn ich ein Grillrost benutze, empfehle ich für gewöhnlich das Vorheizen auf maximaler Hitze. Bei der Pfanne wäre das zuviel des Guten, denn sie erwärmt sich sehr schnell. Außerdem würde das Öl, das ich zum Anbraten verwende, sehr schnell überhitzen. Halbe Power ist also genug!

Sobald der Kürbis und die Kartoffeln klein geschnitten sind, kann beides in die Gourmet-Pfanne. Obwohl ich beides mit dem Bratkartoffel-Gewürz abschmecken werde, brate ich die Kartoffeln und den Kürbis getrennt an. Bratkartoffeln mit Kürbis sind dann doch eher befremdlich für mich 🙂

Es geht los, die Kartoffeln und der Kürbis werden angebraten.

Während beides etwas schmoren kann, lege ich den Leberkäse bereit und schneide eine rote Zwiebel hälftig durch und anschließend in Streifen. Auf dem nächsten Bild könnt ihr gut das Bratkartoffel-Gewürz erkennen. In meinem Gewürz-Adventskalender sind immer kleine Gewürzpackungen mit 10-20 g Inhalt, je nach Gewürzmischung. Finde ich eine ganz tolle Sache, um verschiedenste Köstlichkeiten auszuprobieren!

Der Leberkäse, rote Zwiebeln sowie mein Bratkartoffel-Gewürz liegen schon bereit!

Nach circa 10 Minuten, wenn alles bereits ein wenig angeschmort ist, folgt das erste vorsichtige Würzen – man weiß ja nicht, wie intensiv die Gewürzmischung ist.

Bin sehr gespannt, ob das Gewürz für Bratkartoffeln auch zu Kürbis passt.

Der erste Geschmackstest ist sehr positiv. Als erstes schmeckt man Paprika, im Nachgang kommen sehr gut weitere Aromen von Pfeffer und Rosmarin durch. Für mich darf es noch etwas intensiver werden, deswegen gebe ich noch etwas Gewürz nach. Auch den Kürbis würze ich mit diesem Gewürz. In den letzten 10 Minuten kommt dann auch der Leberkäse in die Pfanne, um ein wenig Farbe anzunehmen.

Achja, die alte Glaubensfrage: Wann kommen die Zwiebeln in die Bratkartoffeln? Viele geben die Zwiebeln bereits von Anfang an mit in die Pfanne, aber dann hat man am Ende nur matschige Zwiebel. Ich mag es, wenn die Zwiebel noch einen leichten Biss hat. Deswegen kommt die Zwiebel in den letzten 5 Minuten in die Pfanne!

Der Leberkäse ist schön angebräunt, und auch der Rest ist fertig. Bereit zum Essen, würde ich sagen!

Beim Schreiben von diesem Blog-Post bekomme ich direkt wieder Hunger, wenn ich diese Bilder sehe. Spricht für das Geschmackserlebnis, möchte ich behaupten 🙂

Das Bratkartoffel-Gewürz ist sehr stimmig: Durch den enthaltenen Paprika rösten die Bratkartoffeln schön an, die weiteren Gewürze wie Rosmarin, Petersilie, Majoran und Kümmel sorgen aber für eine kräftige Note, so dass es nicht nur nach Paprika schmeckt. Sehr, sehr lecker!

Spannend war, dass das Gewürz auch sehr gut mit dem Butternut-Kürbis harmoniert. Der Kürbis benötigt wie auch die Kartoffeln kräftige Aromen, daher passt das Bratkartoffel-Gewürz mit seinem intensivem Geschmack hervorragend.

Ein schönes, unkompliziertes und geschmacksintensives Gericht! Ab und an darf es gerne deftig sein!

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