Super leckerer Flammkuchen mit Birne, Ziegenkäse, Walnüssen und Honig

Endlich nähert sich die Außentemperatur mal wieder der 10-Grad-Marke und die Sonne scheint – Zeit für eine frische Flammkuchen-Variation! Nachdem ich letztes Jahr im Sommer sehr leckere Apfel-Ziegenkäse-Flammkuchen und Ziegenkäse-Honig-Flammkuchen kreiert habe, versuche ich mich heute an einem Flammkuchen mit Birne, Ziegenkäse, Walnuss und Honig. Und es soll nicht irgendein Honig sein, sondern ein spanischer Waldhonig, den wir von unserem letzten Kurzurlaub mitgebracht haben.

Das besondere an der heutigen Grill-Session: Es gibt gleich drei Premieren!

  1. Ein neuer Flammkuchen-Teig (sonst habe ich mein Basisrezept für Flammkuchenteig genutzt)
  2. Eine neue Kombination von Zutaten für diese Flammkuchen-Variation (siehe oben)
  3. Das Testen meiner neuen Grill Barbeque-Matten (lagen unterm Weihnachtsbaum und müssen dringend ausprobiert werden)

Fange ich mal vorne bei den Punkten 1 und 2 an: Um zwei Flammkuchen mit Birne und Honig zu machen, raucht ihr die folgenden Zutaten:

Für den Teig: 
300 g Dinkelmehl Typ 630
1 Schuss Olivenöl
150 ml lauwarmes Wasser
 1/4 Päckchen Fertighefe
1/2 TL Salz    

Für den Belag: 
1 (weiche) Birne
 1 große rote Zwiebel
 125 g Ziegenkäse
ca. 1 Hand voll gehackter Walnüsse
1 Becher Crème fraîche
1 Becher Schmand
Salz
Pfeffer
1-2 Rosmarinzweige
4 EL Honig

Die Vorbereitung

Da der Teig auf Hefebasis ist, muss ich eine entsprechende Gehzeit einplanen. Somit starte ich mit der Zubereitung des Teiges. Dazu vermische ich in einer Schüssel 300 g Dinkelmehl Typ 630 mit einem halben Teelöffel Salz. In einem zweiten Gefäß vermische ich die Hefe mit etwas Olivenöl und dem lauwarmen Wasser. Nun knete ich alles zu einem glatten Teig, der mindestens eine Stunde abgedeckt ruhen sollte.

Kleiner Tipp: Wenn ihr noch mehr Zeit für die Teigruhe habt, könnt ihr den Hefeanteil weiter reduzieren und den Teig dafür länger gehen lassen.

Kommen wir als nächstes zur Vorbereitung des Belags für meine Flammkuchen mit Birne, Ziegenkäse, Walnuss und spanischem Waldhonig: Zunächst verquirle ich die Crème fraîche und den Schmand und gebe etwas Salz und Pfeffer hinzu. Und wie könnte es anders sein – natürlich greife ich wieder zu meinem Lieblingspfeffer, der 9-Pfeffer Symphonie von Ankerkraut. Die Walnüsse und der Rosmarin werden grob gehackt, die rote Zwiebel schneide ich in halbe Ringe, die Birnen wasche ich und schneide sie dann der Länge nach in ca. 2-4 mm dicke Streifen.

Leider sind die beiden Birnen noch ziemlich fest, sodass ich sie kurzerhand vorgrille. Dafür habe ich sie ein kleines bisschen mit meinem Optima – Trennspray bestäubt und dann auf meine neue Grill Barbeque-Matten gelegt. Zehn Minuten später sind die Birnen weich und ich nehme sie von der Grillmatte, die mir übrigens sehr gut gefällt (mehr dazu später).

Sobald die Teigruhe abgeschlossen ist, kann die Zubereitung des Flammkuchens mit Birne beginnen. Nach dem Angrillen der Birne muss mein Broil King wieder die richtige Temperatur fürs Grillen der Flammkuchen gebracht werden (230 Grad). In der Zeit kann ich mich dem Flammkuchen-Teigling widmen. Den Teig teile ich in zwei gleich große Hälften und rolle die erste Hälfte mit dem Nudelholz glatt und gleichmäßig aus, bis sie ungefähr die Größe meines gelochten Pizzablechs erreicht hat. Das Pizzablech fette ich mit etwas Sonnenblumenöl ein und lege nun den ausgerollten Teig, der Dank des Öls nicht anbrennen kann, darauf.

Anschließend gebe ich etwa die Hälfte der Crème fraîche-Schmand-Masse auf den ausgerollten Flammkuchenteig und starte mit dem Belegen in folgender Reihenfolge: rote Zwiebeln, Birne, Walnüsse, Rosmarin und Ziegenkäse.

Das Grillen

Nun grille ich den Flammkuchen für zehn bis zwölf Minuten auf indirekter Hitze bei 230 Grad. Dazu sind die beiden äußeren Brenner auf 2/3 Leistung eingestellt. Die inneren Brenner sind ausgeschaltet.

Dann ist es fast so weit und der Duft des Flammkuchens mit Birne, Ziegenkäse und Walnuss ist wirklich verlockend, doch es fehlt noch der letzte Schliff: Mit einer Honigspirale verteile ich den spanischen Waldhonig über den Flammkuchen und endlich folgt die Geschmacksprobe!

Flammkuchen ist fertig

Der Geschmack

Was soll ich sagen? Der Flammkuchen mit Birne, Ziegenkäse, Walnuss und spanischem Waldhonig ist wirklich lecker! Der Waldhonig hat einen sehr kräftigen, schon fast herbwürzigen Geschmack und dazu die nussige, leicht bittere Note der Walnuss und die Süße der saftigen Birne – zusammen mit dem kräftigen, leicht harzigen Rosmarin-Geschmack und dem weichen, fein-milden Ziegenkäse* ein echtes Geschmackserlebnis! Der Teig macht auch einen guten Job, denn er ist schön knusprig. Sehr gut!

Ich kann das Nachgrillen meines Flammkuchens mit Birne, Ziegenkäse, Walnuss und spanischem Waldhonig definitiv empfehlen und es wird diese Flammkuchen-Variation mit Sicherheit nicht das letzte Mal bei uns gegeben haben.

Jetzt hätte ich fast Punkt 3 vergessen, der erste Praxistest meiner Grillmatten. Die Matte wird direkt auf das Grillrost aufgelegt und sorgt dafür, dass das Grillgut nicht durch die Ritzen des Grillrostes rutschen kann. Dennoch leitet es sehr gut die Hitze an das Grillgut weiter, sodass trotz Grillmatte ein schönes Branding auf (in diesem Fall) den Birnen entsteht. Super praktisch! Ein ausführlicher Testbericht folgt in Kürze.

* Schon gewusst? Erst mit zunehmender Reife wird Ziegenkäse im Geschmack kräftiger – unterschiedliche Geschmäcker resultieren weniger aus der Sorte, sondern vielmehr aus dem Reifegrad 🙂

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