Fertiger Flammkuchen mit Apfel und Pflaumen auf Holzbrett

Für das letzte Mal Grillen auf dem Outdoorchef Ascona 570 G habe ich mir Flammkuchen mit Apfel und Pflaumen ausgesucht. Das letzte Mal grillen?!? Ja, ihr lest richtig – ich grille das letzte Mal auf meinem Outdoorchef Ascona 570 G, denn der Nachfolger – ein Broil King Regal 490 – steht in den Startlöchern und wartet nur darauf, aufgebaut und ausprobiert zu werden!

Ich muss zugeben, dass ich ein lachendes und ein weinendes Auge habe. Beide Outdoorchef Grills (ich hatte den Porto 480 sowie den Ascona 570) haben mich viele Jahre gut und zuverlässig begleitet, da kann einem der Abschied schon mal schwer fallen. Auf der anderen Seite freue ich mich aber auch sehr auf den neuen Broil King Regal 490, der nochmal mehr Möglichkeiten (und ganz wichtig: Grillfläche) bietet.

Für die heutige Grillsession benötige ich die folgenden Zutaten, um zwei wunderbare Flammkuchen mit Apfel und Pflaumen zuzubereiten:

2 Stk. Flammkuchen-Teig
1 Becher Crème Fraîche 
etwas Milch
 1 Apfel
8 Pflaumen
Pfeffer
Salz

Für den Flammkuchen-Teig benutze ich wieder mein bewährtes Basisrezept mit Muskatnuss. Den Teig rolle ich mit einem Nudelholz auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn aus. Währenddessen darf der Outdoorchef Ascona 570 G draußen ein letztes Mal vorheizen. Zum Einsatz kommt der Pizzastein, deswegen sollten 15 Minuten Vorheizzeit auf maximaler Leistung mindestens eingehalten werden, damit der Stein auch richtig heiß geworden ist.

In dieser Zeit schäle ich den Apfel und schneide ihn in dünne Streifen, die ich dann mit etwas Olivenöl in der Pfanne andünste. Auch die Pflaumen putze und schneide ich, um sie dann ebenfalls in der Pfanne mit Olivenöl kurz anzubraten.

In Olivenöl angedünstete Pflaumen

Nun noch schnell die Crème Fraîche mit etwas Milch anrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken, dann sind meine Zutaten auch schon bereit für den ersten Flammkuchen mit Apfel und Pflaumen. Dazu nehme ich mir einen Teigrohling und forme von Hand eine runde Form. Dadurch kann ich mit dem Nudelholz besser einen runden Flammkuchen ganz dünn ausrollen.

Flammkuchenteig auf bemehlter Arbeitsfläche

Der fertige Teig kommt dann auf meine Pizza-Schaufel, auf die ich vorher ein Stück Backpapier gelegt habe, damit ich gleich den Flammkuchen besser von der Schaufel auf den Pizzastein ziehen kann. Mehr zu diesem Trick findet ihr auch in diesem Blog-Post.

Als nächstes bestreiche ich den Flammkuchen mit Crème Fraîche – nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick. Dabei lasse ich 1 cm Rand frei. Auf die Crème Fraîche verteile ich dann die Apfel- und Pflaumenstückchen.

Roher Flammkuchen mit Apfel und Pflaumen auf Pizzastein

Bei maximaler Leistung backt der Flammkuchen nun 6 – 8 Minuten. Nach 4 Minuten ist der Flammkuchen-Boden bereits so durchgebacken, dass ich das Backpapier einfach darunter hervorziehen kann. Das Ergebnis kann sich doch sehen lassen, oder?

Fertiger Flammkuchen mit Apfel und Pflaumen auf Pizzastein

Die Optik ist schon mal gut, aber schmeckt es auch? Ja, es schmeckt ziemlich gut. Aber auch nicht bombastisch gut, denn die Pflaumen sind noch nicht reif genug, sodass sie etwas zu säuerlich sind. In Summe also eine sehr interessante Flammenkuchen-Variation, wenn die Pflaumen reif und süß genug sind. Das wäre eine Wiederholung wert!

Im direkten Vergleich zu den Apfel-Ziegenkäse-Flammkuchen muss ich sagen, dass der Flammkuchen mit Apfel und Pflaumen einfach nicht mithalten kann. Dafür schmeckt die Kombination von Apfel mit Ziegenkäse einfach zu gut!

 

Mein Abschied vom Outdoorchef Ascona 570 G

Im Jahr 2014 bin ich von dem Outdoorchef Porto 480 (mit 48 cm Durchmesser) auf den Outdoorchef Ascona 570 G umgestiegen, weil dieser mit 57 cm Rostdurchmesser einfach deutlich mehr Grillfläche bietet. Dabei ist er vergleichsweise kompakt. Auch bietet er durch sein 2-Brennersystem die Möglichkeit, im Low&Slow Bereich (100 – 110 Grad) als auch im Hochtemperaturbereich (160 – 350 Grad) zu grillen.

Die Vielseitigkeit der ODC-Kugelgrille weiß ich sehr zu schätzen. Ob direktes oder indirektes Grillen, beides ist mit den Kugel-Gasgrills problemlos möglich. Auch die Qualität des Grills hat mich überzeugt, nie musste ich etwas reklamieren – mit Ausnahme der Abdeckhaube: Die Haube aus dem Jahr 2014 war bereits nach anderthalb Jahren kaputt und undicht, da sich die Imprägnierung von innen gelöst hatte. Ich vermute, dass dies ein Tribut an die neuen Umweltgesetze ist, denn die neuen Hauben sind biologisch abbaubar. Doof ist nur, wenn sie bereits biologisch abbauen, während man sie noch nutzen möchte!

Ich trenne mich auch nur von meinem ODC Ascona 570 G, weil ich einfach mehr Grillfläche benötige. Grillen bedeutet für mich, dass ich vollständige Gerichte auf dem Grill zubereite. Inklusive Beilagen. Und hierfür brauche ich einfach mehr Platz in den unterschiedlichen Grill- und Temperaturzonen.

Schon oft stand ich daher vor massiv gebauten Broil King Grillgeräten – lange Zeit ein Traum, der nun mit dem Broil King Regal 490 wahr wird! In Kürze blogge ich dazu, wie der Aufbau und erste Inbetriebnahme funktioniert hat. Natürlich gibt es dann auch Bilder vom ersten Angrillen!

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