Leckerer Country Burger (Anschnitt)It’s Burger Time! Ja, ihr lest richtig. Es war mal wieder soweit, dass ich eine neue Variation für mein Burger Special ausprobieren musste, auch wenn das Thermometer draußen den ganzen Tag über Minusgrade anzeigt. Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich noch nie einen Burger mit Spiegelei gemacht habe. Und somit war die Idee für meinen Country Burger geboren.

Das braucht ihr für die Zubereitung von zwei Country Burgern:

2 Kartoffel-Brötchen oder Burger Buns
360 g Rinder-Hackfleisch
1 normales Brötchen
Etwas Milch
2 Scheiben Cheddar-Cheese
3 Eier
2 Blätter Salat
 1 Zwiebel
1-2 EL brauner Rohrohrzucker
1 Tomate
BBQ-Sauce
Salz
Sonnenblumenöl

Dann kann die Zubereitung meiner Country Burger starten!

Die Vorbereitung

Beim Burger-Patty experimentiere ich dieses Mal etwas und schneide dazu das normale Brötchen in kleine Würfel, und weiche es in lauwarmer Milch ein. Die eingeweichten Würfel drücke ich ca. 20 Minuten später aus und vermenge sie mit dem Hackfleisch, einem Ei und etwas Salz. Nun ist die Masse für die Pattys fertig und mit meiner Burger-Presse forme ich die Pattys aus.

Außerdem bereite ich schon den Belag für den Country Burger vor. Dazu wasche ich den Salat und schneide eine Tomate auf. Ich habe euch die Arbeitsschritte in einer kleinen Galerie zusammengefasst:

Während der Vorbereitungsphase heize ich den Broil King auf. Das Außenthermometer zeigt wieder Minusgrade, da kann die eine oder andere Minute mehr Vorheizen nicht schaden. Da ich nur die Burger-Pattys grillen und die Brötchen anrösten muss, reichen mir zwei Brenner vollkommen aus.

Das Grillen

Zunächst bereite ich auf dem Seitenbrenner in einer Edelstahlpfanne die karamellisierten Zwiebeln zu. Die grob geschnittene Zwiebel schwitze ich dazu in etwas Sonnenblumenöl an. Sobald die Zwiebeln glasig sind, gebe ich 1 – 2 EL braunen Rohrohrzucker hinzu und lasse die Zwiebeln auf kleinster Stufe fünf Minuten karamellisieren.

Sobald die karamellisierten Zwiebeln fertig sind, grille ich in der direkten Hitze die Pattys. Die Regler der beiden linken Brenner sind auf halbe Leistung eingestellt.

Parallel nutze ich wieder den Seitenbrenner meines Broil King, um die Spiegeleier für den Country Burger vorzubereiten. Ich habe euch die einzelnen Schritte in einer kleinen Galerie zusammengefasst:

Nach zehn Minuten sind auch die Pattys fast fertig (fünf Minuten von jeder Seite) und auch die Spiegeleier sind bereit. Noch schnell die Buns anrösten, dann können wir mit dem Belegen der Country Burger beginnen. Wie ihr in der Galerie seht, beginne ich mit der BBQ-Sauce und dem Salat, bevor ich das Fleisch, das Spiegelei, den Cheddar Cheese und die karamellisierten Zwiebeln dazu gebe.

Schon lange möchte ich ein ganz bestimmtes Rezept einer BBQ-Sauce ausprobieren, aber auch heute fehlte mir etwas Zeit, sodass eine gekaufte Sauce herhalten musste.

Der Geschmack

Trotz der kommerziellen BBQ-Sauce schmeckt mein Country Burger mit Spiegelei und Cheddar Cheese sehr lecker. Gerade der Cheddar Cheese macht nicht nur aufgrund der kräftigen orangen Farbe Lust, in den Burger reinzubeißen, sondern begeistert mich mit seinem kräftigen Geschmack.

Die Kombination des Cheddar mit dem Spiegelei gefällt mir sehr gut. Auch die karamellisierten Zwiebeln begeistern mich. Das Karamellisieren nimmt den Zwiebeln die Säure, verleiht ihnen eine schöne Bräune und eine leckere Süße. Das – zusammen mit dem kräftigen Cheddar Cheese und dem herzhaften Spiegelei – ist echt mal etwas anderes zu den bisherigen Burger-Variationen in meinem Burger Special.

Doch nun zur Kritik an meinem Country Burger mit Spiegelei und Cheddar Cheese:

(1) Wie ihr auf den Fotos seht, ist bei meinem Spiegelei das Eigelb schon ziemlich fest. Beim nächsten Mal nehme ich das Spiegelei etwas früher vom Grill, sodass das Eigelb noch leicht dickflüssig ist.

(2) Für die Pattys hatte ich dieses Mal Bio-Hackfleisch beim Discounter gekauft. Der Wasseranteil war jedoch ziemlich hoch, worunter nicht nur der Geschmack gelitten hat. Beim Grillen ist viel Flüssigkeit ausgetreten und die Pattys haben dadurch ihre Form nicht wirklich behalten. Um die gesamte Packung zu verarbeiten, habe ich vier Pattys zubereitet und nur einer ist wirklich heil vom Grill gekommen. Beim nächsten Mal kaufen wir doch lieber wieder das Gehackte beim Metzger.

(3) Und zu guter Letzt haben wir statt der süßen Burger Buns Kartoffel-Brötchen verwendet, damit der Burger etwas herzhafter wird. Geschmacklich war dies keine falsche Entscheidung, aber Handling und Optik sprechen für richtige Buns: Die Kartoffel-Brötchen sind recht hoch und daher gewinnt auch der Country Burger ziemlich an Höhe. Das macht das Essen etwas schwieriger und nimmt ihm die typische Burger-Optik. Aber ich hoffe, es sieht auf den Bildern für euch trotzdem lecker aus. Uns hat es jedenfalls geschmeckt!

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