Caesar-Burger mit Ei, Wedges und grünem SpargelEs ist mal wieder an der Zeit, die noch ausstehenden Blog-Beiträge wie diesen Caesar-Burger zu schreiben und zu veröffentlichen. Die Idee zu diesem Burger entstand spontan, nachdem wir im Supermarkt einen Zweierpack mit Ciabatta-Buns entdeckt haben und diese unbedingt mitnehmen mussten! Und das sind die Zutaten für den Caesar-Burger, den ich mit grünem Spargel und Wedges serviere:

Für den Caesar-Burger
2 Ciabatta Buns
400 g Rindfleisch
2 gekochte Eier
grüner Spargel
Romana Salat
Caesar-Dressing
Pfeffer
Salz

Für die Beilagen
Kartoffeln
Sonnenblumenöl
Magic Dust
Kreuzkümmel
Salz

grüner Spargel

Die Vorbereitung

Der Caesar-Burger gehört zu den unkomplizierten Hamburger-Rezepten, die sich schnell und einfach zubereiten lassen. Am längsten dauern da noch die Wedges, die ich aus diesem Grund zuerst vorbereite. Also fix die Kartoffeln waschen und abtrocken – wenn möglich, mache ich die Wedges immer mit Schale. Es schmeckt einfach besser und knuspriger!

Während der Grill draußen mit zwei Brennern auf 1/3 Leistung vorheizt, viertele ich die Kartoffeln und mariniere sie mit Öl und Magic Dust. Ich verwende nicht zu viel Rub, sodass ich noch etwas mit Salz nachwürzen muss. Sonst würden die Wedges zu fad. Wenn die Wedges soweit fertig sind, kommen sie schon mal auf den heißen Rost. Dazu nutze ich meine Universal-Grillmatte. Die Kartoffeln grillen nun auf minimaler Leistung bei circa 120 Grad, und ich kann mich um die restlichen Vorbereitungen für den Hamburger kümmern.

Das Rindergehackte presse ich dazu mit meiner Burgerpresse in schöne Patties, jedes circa 200 g schwer. Mit der Gabel verstreiche ich das Hackfleisch schön am Rand der Burgerpresse, damit die Patties nachher gleichmäßig und stabil werden. Die fertigen Patties lege ich auf einen eingeölten Teller und drücke die Mitte der Patties mit der Gabel etwas ein. Dieser Trick verhindert das Wölben der Hackfleisch-Patties auf dem Grill 🙂 

Fehlt noch der Salat, den ich wasche und trockne und für den Burger bereitstelle sowie der grüne Spargel, den ich mit etwas Öl einreibe und von dem ich die eventuell zu trockenen Enden abschneide. Außerdem koche ich zwei Hühnereier, die später in Scheiben geschnitten auf den Burger kommen.

Weiter geht’s mit dem Grillen!

Das Grillen

Die Wedges habe ich von Zeit zu Zeit immer gewendet, und durch die geringe Grilltemperatur von circa 120 Grad ist der Paprika des Magic Dust Rubs nicht verbrannt, sondern gleichmäßig angeröstet. Nach guten 25 Minuten kommen die Wedges auf den Warmhalterost und können dort fertig garen. Ich brauche schließlich nun Platz auf dem heißen Grillrost für meine Hamburger-Patties!

Damit die Patties nicht am Rost festbrennen, sprühe ich den Grillrost noch mit Trennspray ein. Dann lasse ich die Patties für den Caesar-Burger vom Teller auf den Rost gleiten (dafür der eingeölte Teller). Die Patties brauchen jetzt circa drei bis vier Minuten von jeder Seite, je nach Dicke. Ungefähr die gleiche Zeit, die auch der Spargel benötigt, weswegen die grünen Gemüsestangen auch auf den heißen Rost dürfen!

Wenn ich die Patties gewendet habe, röste ich dann auch noch die Ciabatta-Buns an. Sobald die Patties und Buns fertig sind, kommt alles vom Grill und ich richte den Burger an. Dazu verstreiche ich das Caesar-Dressing auf beiden Brötchenhälften und belege die Unterseite anschließend mit Salat und dem Fleisch-Patty. Das Rindfleisch ist noch ungewürzt, sodass ich jetzt das Fleisch mit Salz und Pfeffer würze. 

Lecker Burger bauenDann kommt das Ei in Scheiben geschnitten auf das Fleisch, und dann noch die Bun-Oberseite. Dazu gesellen sich der Spargel und ein paar Wedges, fertig ist mein Caesar-Burger mit Ei!

Und so schmecken die Caesar-Burger

Wie man an meinem Burger-Spezial auf dem Blog erkennen kann, mag ich Hamburger so sehr, dass sie schon eine eigene Kategorie bekommen haben. Dabei sind Hamburger für mich keineswegs Fast-Food, sondern ein solides und äußerst variantenreiches Essen. So auch dieser Caesar-Burger mit Ei.

Geschmacklich dominiert das Fleisch und … leider auch das Ciabatta-Brötchen 🙁 Das Bun hat einen sehr starken Eigengeschmack nach Mehl und Hefe und besitzt zudem eine sehr dichte Krume. Das Hamburger-Brötchen sollte ja eigentlich locker und luftig sein, damit das Burgerfleisch voll zur Geltung kommen kann. Das ist hier leider nicht der Fall, das Brötchen hat schlichtweg „zu viel Masse“ und zu viel Eigengeschmack. Dies führt dazu, dass das Caesar-Dressing geschmacklich etwas untergeht. Aus diesem Grund habe ich zwischenzeitlich noch etwas Dressing nachgenommen, zumal das Brötchen die erste Lage Dressing auch sehr stark aufgezogen hat. Nachdem ich noch Dressing nachgenommen hatte, passt dann das Gesamtgeschmackserlebnis: das Rindfleisch kommt ordentlich zur Geltung und ist schön saftig. Das Ei passt gut zum Caesar-Dressing und verleiht dem Burger das gewisse Extra.

In Summe also ein solider Burger mit Schwächen beim Brötchen. Mit einem luftigeren Brötchen kann man diesen Burger noch pimpen. Das nächste Mal gibt’s den Burger mit einem klassischen Brioche-Bun oder sogar Vollkorn…

Fast hätte ich die Wedges vergessen! Und den Spargel! Also, die beiden Beilagen konnten auf voller Linie überzeugen. Besonders die Wedges sind sehr gut gelungen. Innen zart und weich, außen knusprig, aber nicht verbrannt oder zu dunkel. Die Kartoffelspalten bringen einen leichten Magic-Dust-Geschmack, der aber durch die geringere Dosierung sehr mild ist. Richtig gut! Und der Spargel ist noch leicht knackig und eine wunderbare Gemüsebeilage. Herrlich!

Sehr lecker, dieser Caesar-Burger[amazon_link asins=’B00B131H2A,B071XR1KQ1,B01E8GKRNG‘ template=’ProductCarousel‘ store=’arnegrilltde-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’301a85df-56d4-11e8-9f1b-abeecc17ef54′]

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